Google Bombing ist tot – es lebe Google Bombing!

Sieh an. Eigentlich sollte ja laut Matt Cutts schon vor einiger Zeit einiges unternommen worden sein, um das beliebte Google Bombing zu verhindern. Wenn ich mich recht erinnere, erwähnte er in dem damaligen Video, dass erst mal von Hand eingegriffen wurde, dass daraus aber baldmöglichst ein Algorithmus entstehen sollte, der das ohne menschliches Zutun verhindert.

Nun – also zumindest in Deutschland scheint das noch nicht zu funktionieren, wenn man sich die aktuelle Bombe "Verräter Partei" ansieht: http://www.google.de/search?q=verr%E4ter+partei.

Unschön finde ich allerdings die Wahl des Keywords. "Verräterpartei" in einem Wort wäre doch eigentlich intuitiver, oder etwa nicht? ;)

Der SEOdiot gesteht: ich bin Gray-Hat!

Nachdem im Abakus-Blog letzte Woche ja die Feststellung gemacht wurde, dass Bayern Black Hat ist, muss ich mal offen und ehrlich und in aller Deutlichkeit sagen: der SEOdiot nicht! Auch wenn ich Bayer bin – ich halte mich dann doch lieber an den traditionellen Gray-Hat:

Der Gray-Hat-SEO

 

Warum ich auf die SMX München will!

SEO United veranstaltet ja gerade ein kleines Gewinnspiel, bei dem man eine Karte für die SMX München gewinnen kann. Teilnehmen kann jeder und gewinnen tut der, der die drei lustigsten Begründungen abgibt, warum ausgerechnet er keinesfalls auf der SMX fehlen darf.

Nun denn – da ich tatsächlich gerne hin möchte, hier meine drei Gründe:

1) Die meisten denken es sich zwar nur insgeheim, aber jeder empört sich doch irgendwie darüber, dass auf jeder Konferenz immer mindestens ein I-diot (oder neudeutsch E-Diot?) rumrennen muss, der aus der Rolle fällt. Deswegen sollte das bei der diesjährigen SMX finde ich unbedingt der SEO-diot sein.

2) Unser Chef spricht am zweiten Tag von 10:45 Uhr bis 12:00 Uhr im Panel 3, SMX für Fortgeschrittene, hat aber Angst, dass ich ihn nervös mache und blamiere, weshalb er mich unbedingt zu Hause lassen und wenn, dann nur wie Troubadix gefesselt und geknebelt dabei haben möchte. Ihr bringt Euch also um diesen Spaß, wenn ich die Karte nicht bekomme…

3) De ganze Konfarenz is voi von Preissn und intanationale "Spihka" und mia Bayern san einfach voi untarepräsentiert. Desweng find I, dass do unbedingt mehra Leit hi soit’n, de wo a bissal Lokalkolorit neibringa und wos füa unsa bayrische Kultua und Mundart dean. Bi praud of yua oridschins!

Nun denn – vielleicht sieht man sich ja dann in München, vielleicht auch nicht…

(P.S.: Den dritten Grund übersetze ich bei Bedarf gerne ins Hochdeutsche. Vielleicht sogar ins Englische.)

Zielgruppengerechtes Marketing für andere Kulturgruppen

Der Titel dieses Eintrags klingt hochtrabend. Aber ich habe gerade Lektion eins zum Thema “andere Länder, andere Sitten” erfahren.

Konkrete Fragestellung: wie vermarkte ich meine Waffenfirma auf dem indischen Markt? Die Antwort ist ein 3 1/2-minütiges Promo-Video, das man wie ich finde einfach gesehen haben muss:
Weiterlesen…

Der Zar ist tot – es lebe der Zar!

Hah! Und wie sie alle in Panik ausgebrochen sind. Der Linkzar hatte eine Drohung ausgesprochen – und nur die wenigsten verstanden es einfach als das, was es war: Satire. Man munkelte über seine unbekannten Mächte und darüber, dass er hierhin und dorthin schon Links gesetzt hatte, um seine Drohung zu untermauern. Davon, dass er ein geprellter Linkverkäufer war, der seine Felle davon schwimmen sah und sich nun in einer großangelegten Aktion rächen wolle. Davon, dass er vielleicht eine Reaktion seitens Google provozieren wollte. Davon, dass er uns alle ins Platzierungsgrab stürzen wird. Und noch vieles mehr. Aber was passierte im Endeffekt? Nichts, nada, njente.

So richtig lustig finde ich daher die “Auflösung” dieses Scherzes. Besucht doch jetzt einfach nochmal seine Seite und lest selbst (ja, dafür gibts von mir nen richtigen Follow-Link, denn ich habe mich wirklich köstlich amüsiert – danke, Linkzar!).

Und an alle, die tatsächlich kalte Füße bekommen haben und ernsthaft auf den Verpetze-Zug aufgesprungen sind: überlegt doch mal, warum das der Fall war? Warum habt Ihr denn überhaupt ein schlechtes Gewissen? Wenn ihr so “verwundbar” seid, solltet Ihr dann nicht vielleicht die eine oder andere Eurer “SEO”-Aktionen überdenken?

Nix für ungut – und ein herzliches “Nastrowje” aus Bayern an den Linkzar, wer auch immer Du bist und wo auch immer Du sitzt…

[Edit: ich vergass zu erwähnen, dass ich auch erst über den Eintrag von SEO-Rama darauf aufmerksam wurde, dass der Linkzar seine Seite geändert hat - also Credits an Kai!]

Eure Durchlaucht Markus Andreas Lukuhlus, erster SEOdiot derer von Uhl

In vodka veritas. Zwar können wir nicht mit einer Blutlinie bis zu Iwan dem Schrecklichen aufwarten (eher mit einer direkten Linie zu Günther, dem schrecklich betrunkenen, fränkischen Bier-Barden), aber der Zinklar Kinzlar Krazlin Razlink Linkzar (nofollow, äääätsch – zungerausstrecksmileyfehlthier) hat uns die Augen geöffnet: Nomen est omen!

Hierob erlassen wir aufgrund der uns verliehenen Macht des Saftes also folgendes Ukas:

  1. Wer diesen Blog betritt, solle Bier trinken, keinen Wodka.
  2. Beim Betreten dieses Blogs ist mit der rechten Hand die Maus zu bedienen und in der linken eine frische Weißwurst zu halten.
  3. Es gibt keinen süßen Senf neben dem Original Händlmeier Hausmacher-Senf.
  4. Breze rules – Borschtsch sucks!
  5. Wer jodelt, fliegt raus. Ehrlich!
  6. “Moss-kau” ist keine russische Metropole, sondern das Genuschel eines betrunkenen, weißwurst-essenden Besuchers dieses Blogs, der “muss kauen” zu sagen versucht.
  7. Besagte russische Metropole wird wegen der Verwechslungsgefahr mit den in Punkt 6 erläuterten Äußerungen der Millionen Besucher dieses Blogs ab sofort in “Linkzarhausen” umbenannt.
  8. Der Begriff “Russenlinks” wurde zur Anmeldung als Online-Wortmarke in Deutschland eingereicht und genießt ab sofort entsprechenden Schutz – jedwede unautorisierte Verwendung dieses Wortes wird in Zukunft bei Google angezeigt und mit einer sofortigen Entfernung der entsprechenden Domain aus dem Index geahndet.
  9. Wer den Linkzar veräppelt, verhöhnt, verhonepipelt, verpetzt, vergrätzt oder sich der Anstiftung zu derartigen Taten schuldig macht, wird mit einem Link von www.gierschlund.de bestraft.
  10. Die Erlasser dieses Ukas verlangen, in Zukunft mit ihrem vollen Titel
    Euer Durchlaucht Markus Andreas Lukuhlus, erster SEOdiot derer von Uhl
    sowie in der dritten Person angesprochen zu werden.

Gezeichnet
Ihre Durchlaucht, Markus Andreas Lukuhlus, erster SEOdiot derer von Uhl

Russenlinks – also sprach der Zar(athustra?)

Oh-oh. Jetzt hab ich Angst. Oder sollte ich schon von Panik sprechen? Angebracht wäre es ja. Durch meine unvorsichtige Verwendung des Wortes “Russenlinks” in einem meiner Artikel bin ich nämlich auf dem Radar des Linkzaren erschienen – und muss mit heftigster Verfolgung seinerseits rechnen.

Wie schnell und erfolgreich er seine Macht offenbar bereits eingesetzt hat, um mich wie angedroht aus den SERPs zu kicken, merke ich gerade ganz aktuell an meinem seit letzten Donnerstag verlorenen Platz 4 für den Begriff “Russenlinks” in Google. Seitdem hat dieser Blog von Suchmaschinen einen unvorstellbaren Besuchereinbruch von 75% erlitten. Kamen vormals ungefähr vier Besucher am Tag über Google, so ist das jetzt nur noch ein einziger.

Ich habe also einen massiven Einbruch hier. Und ich kann noch nicht abschätzen, wann dadurch meine wirtschaftliche Existenz so weit gefährdet ist, dass ich mich zu einem Notverkauf gezwungen sehe. Meine Rücklagen sind schließlich begrenzt und die Ausgaben zum Betrieb des SEOdioten immens. Ein, zwei Monate spätestens, dann geht hier das Licht aus.

Deswegen bitte ich Dich, lieber Zar, jetzt ganz offiziell: tu mir nichts! Ich bin doch nur ein kleines Licht! Und ich hab Dir ja sogar einen guten, ehrlichen Follow-Link hier verpasst.

Außerdem: ich sauf doch sowieso lieber Wodka als Whisky, also haben wir doch schon mal eine große Gemeinsamkeit.

Auf Deine zarkastische Gnade hoffend,
der kleine SEOdiot…