Der SEOdiotische Wochenrückblick – KW2

Nachdem ich diese Rubrik in der Woche vor Weihnachten nicht mehr befüllen konnte und mir danach bis diesen Mittwoch Urlaub gönnte, soll sie im Neuen Jahr nicht einfach einschlafen – also los gehts:

  • SCHOCK!!! Pink Tentacle: Japanisches Forscherteam kann erstmals sichtbar machen, welche Bilder jemand im Gehirn hat!
    Als ich das gelesen habe, musste ich mich echt erst mal ein paar Minuten zurücklehnen und langsam versuchen, die Tragweite dieses Durchbruchs zu verstehen. Werde ich in 20 Jahren also nicht mal mehr von hübschen Frauen träumen dürfen, ohne dass ich von meiner kleinen Göttin eine gerüffelt bekomm, weil die mir so einen Apparatus verpasst hat? Und wie weit wird es erst in 50 oder 100 Jahren gehen, wenn derartige Technologie so einfach und selbstverständlich wird wie heutzutage ein Röntgengerät, ein Tomograph oder ein Nacktscanner?
  • SEOmoz: Die Effizienz interner Verlinkungen
    Höchstinteressant! Laut dieser Feldstudie dürfte es eigentlich nicht wirklich was bringen, wenn man sich viel Mühe mit seinen internen Verlinkungen gibt? Kann ich zwar aus der Praxis nicht wirklich bestätigen, da es beispielsweise bisher bei jedem Projekt etwas gebracht hat, wenn man sich Gedanken über einen aussagekräftigen, mit den Hauptkeywords versehenen Home-Link macht – aber das hängt wohl auch stark von den Keywords ab. Also von deren Schwierigkeit. Ich denke jedenfalls nicht, dass der von Rand verwendete und natürlich überhaupt nicht schwierige Begriff “SEO” wirklich ein guter Testbegriff ist und man deswegen das Ausbleiben einer Wirkung in seinem Test auf alle anderen Fälle verallgemeinern darf. Hier muss ich also leider widersprechen, zumindest wenn es um Begriffe geht, die nicht gerade 783 Millionen Suchergebnisse produzieren – aber der Rest seiner Erkenntnisse klingt plausibel und deckt sich auch mit eigenen Beobachtungen.
  • Forrester: Du willst in die Top 10 für schwere Keywords? Dann nutz die Universal Search und mach endlich ein Video!
    Jaja. Die Universal Search ist definitiv da. Wie ich am Mittwoch ja bereits feststellen durfte, da sich wohl speziell über Weihnachten im deutschen Google einiges dazu getan hat. Was liegt also näher, als diese Tatsache nun zu nutzen, indem man die verschiedenen Ergebnisquellen von Google mit eigenen Ergebnissen versorgt? Also beispielsweise ein Video dreht. Konsequenterweise arbeiten wir mit unserem 9-Mann-und-2-Frau-Team auch gerade an einer umgeschriebenen A-Capella-Version von “Top of the world” (Live-Version – und hier zum Mitsingen mit Karaoke-Untertiteln) von den Carpenters (unser Stück wird dann wohl “Top of the SERPs” heißen) sowie einer entsprechenden Dance-Choreographie, um ein kleines SEO-Grundlagenwissen-Video aufzunehmen und auch endlich für “SEO” in die Top 10 zu kommen.
  • David Harry: Page Segmentation – wie Suchmaschinen Inhalt von Navigation oder anderen Blöcken unterscheiden können
    Ein nicht gerade neues Thema, da es bereits vor 4-5 Jahren ausführlich diskutiert wurde, aber so manche heutigen SEOs sind ja noch nicht so lange dabei, weshalb ich es schön finde, dass mal jemand das Ganze wieder aufgreift, auch uns alten Hasen wieder ins Gedächtnis ruft und noch dazu so schön ausführlich aufbereitet.
    (P.S.: Der Typ hat lange Haare? Der ist mir echt sympathisch. Internes Memo: endlich mal ein schönes Bild meiner eigenen Matte hier reinstellen. Wenn Holistic SEO schon für Hippies ist, dann müssen wir Langhaarigen uns auch endlich mal outen und zusammentun, harhar!)
  • Distilled: mit Google Analytics die Besucher von der zweiten Ergebnis-Seite herausfinden
    Wow. Ein genialer Eintrag, der mal wieder die Power zeigt, die eigentlich in Analytics steckt, wenn man sich ausführlicher damit beschäftigt. Die Frage hier ist: über welche Keywords, für die ich auf Seite 2 (oder auch 3, 4, 5) erscheine, bekomme ich tatsächlich Besucher? Denn da ich dort ja nur noch einen Katzensprung von den Top 10 weg bin, kann ich vielleicht mit echt wenig Aufwand (z.B. nur ein wenig Aufpeppen des Inhalts bezüglich dieses Keywords) einen deutlichen Zuwachs an Besuchern bekommen.
  • Grokdotcom: Landing Page Optimierung
    Ist zwar wieder mal für AdWords geschrieben, past aber zu nahezu 100% auch für uns SEOs. Also vor allem die Überlegung, sich Gedanken über die Konvertierung zu machen.
  • Sistrix: Wie lang darf ein Linktext sein?
    Interessanter Versuch – und es scheint wirklich keine Begrenzung zu geben. Was wir also schon immer alle wussten: size does not matter!
  • SeoBook: ein paar Ideen, wie gerade kleinere Unternehmen einfacher an Links kommen könnten
    Recht hat er. Die Stärke des Kleinen liegt in seiner Wendigkeit – David hat nicht umsonst Goliath besiegt. Also nutze Deine davidianische Behendigkeit!

So, das wars für den ersten Rückblick dieses Jahres. Der SEOdiot freut sich wie immer über Kommentare oder Anregungen und hofft, Ihr seid auch nächste Woche wieder dabei.

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