69 Tipps zum Link Building

Heute mal wieder ein reines Übersetzungs-Posting. Aber da ich immer wieder feststelle, dass erstens in der englischen Blogosphere hammergute Beiträge zu finden sind, zweitens aber leider doch weniger an diesem Thema interessierte Menschen als erwartet hierzulande tatsächlich des Englischen so weit mächtig sind, diese Einträge auch wirklich zu verstehen…? Nun ja, ich sehe es ob meines zweisprachigen Trainings der letzten Jahre ein wenig als meine Mission an, hier bei Gelegenheit entsprechende Brücken zu schlagen. So auch bei diesem wirklich sehr guten und wohl umfassendsten Eintrag seit langem von Wiep Knol, bei dem es um Link Building Strategien für 2009 geht. Denn auch wenn es hierzu Beiträge und Tipps wie Sand am Meer gibt – eine derart umfassende Sammlung habe ich echt selten gesehen…

7 Strategien für internes Link Building

1. Stell sicher, dass Deine Navigation für Crawler keine Hürde darstellt. Benutze also entweder eine rein textbasierte Navigation (wobei die Menüpunkte natürlich idealerweise Keywords beinhalten) oder verwende eine Navigation mit Bildern und entsprechenden (keyword-besetzten) ALT-Texten.

2. Brotkrumen oder auf neudeutsch „Breadcrumbs“ sind eine sehr gute Möglichkeit zur internen Steigerung der Linkpopularität. Benutze sie also zum einen wegen der erhöhten Usability für Deine Besucher und natürlich auch, um die verschiedenen Ebenen- bzw. Knotenseiten (z.B. Produktübersichten) Deiner Navigation mit entsprechenden Keywords zu verknüpfen. Wobei übrigens nicht wirklich etwas dagegen spricht, in verschiedenen Unterbereichen Deiner Website verschiedene Keywords mit den darüberliegenden Schichten zu verknüpfen, falls Dein CMS das zulässt (oder wenn Du jeder Seite die jeweiligen Breadcrumbs als zusätzliche Variable verwalten kannst).

3. Links, die direkt im Text einer Seite untergebracht sind, haben nicht nur eine höhere Klickrate und damit ein höheres Vertrauen – der umgebende Text stattet den Link auch noch mit einer höheren Relevanz aus.

4. Benutze eine Sitemap. Eine gute Sitemap ist nützlich für Besucher, nützlich für Suchmaschinen – und damit auch nützlich für Dich.

5. Setze Links zu themenrelevanten Seiten auf allen wirklich wichtigen Seiten Deiner Website. Verlinke zu wirklich wichtigen Seiten auf jeder (oder zumindest fast jeder) Seite Deiner Website.

6. Sei konsequent mit Deinen Verlinkungen. Wenn Du zu homepage.com verlinkst, verlinke immer zu homepage.com und nicht einmal zu homepage.com, ein anderes mal zu homepage.com/index.php und wieder ein anderes mal zu homepage.com/index.php?id=123 oder unter wie vielen anderen URLs Deine tatsächliche Homepage auch immer zu erreichen sein mag.

7. Finde die Seiten Deiner Website, auf die am meisten von außen verlinkt wird und stelle sicher, dass dieser Link Juice von dort gleichmäßig auf Deine wichtigsten Seiten weitergegeben wird.

10 einfache Link Building Tipps für den Anfang

8. Optimiere Deine bestehenden Links. Setz Dich mit den Webmastern in Verbindung, die bereits auf Deine Website verlinken und bitte sie, das übliche „Hier klicken“ gegen einen Text einzutauschen, der entweder Deine wichtigsten Keywords enthält oder der die Leute tatsächlich viel eher zum Klicken animiert als dieser Standard-Text. Oder idealerweise schlägst Du ihm sogar eine Kombination aus beidem vor.

9. Hab ein Auge auf Deine 404-not-found-Statistiken. Finde heraus, wer auf nicht mehr existierende oder falsch geschriebene URLs verlinkt, was Du übrigens sehr einfach über die Google Webmaster Tools tun kannst. Wende Dich an die entsprechenden Webmaster und gib ihnen eine gute, funktionierende URL, auf die sie verlinken können.

10. Leg eine „Verlinken Sie uns“-Seite an, auf der Du angibst, wie die Leute ganz einfach auf Dich verlinken können und welche URL(s), Logo(s) und/oder Linktext(e) sie dazu verwenden können, indem Du beispielsweise gleich den entsprechenden Source-Code lieferst. Aktualisiere diese Seite regelmäßig, um Deine Linktexte zu variieren.

11. Unterschätze niemals die Kraft des Networking: informiere Deine Familie, Freunde, Kollegen und Bekannte über Deine Website. Manche werden Dir „nur“ nützliches Feedback geben, wohingegen andere, die selbst über entsprechende Möglichkeiten verfügen, Dich ziemlich sicher verlinken werden.

12. Schließt Du Suchmaschinen-Crawler von bestimmten Teilen Deiner Website über die robots.txt oder meta-noindex aus? Finde heraus, ob jemand in diesen Bereich Deiner Website verlinkt. Falls ja, wende Dich an den Webmaster dieser Seiten und frage ihn einfach freundlich, ob er nicht lieber auf eine andere, vom Informationsgehalt her möglichst gleichwertige Seite Deiner Website verlinken möchte.

13. Benutze eine Rechtschreibkorrektur! Andere Leute werden viel eher auf Artikel verlinken, die in korrektem Deutsch verfasst sind als auf Artikel, die vor Rechtschreib- und Grammatikfehlern nur so strotzen.

14. Suche nach Websites, die Dein Unternehmen oder die Website Deines Unternehmens bereits erwähnen, aber noch keinen Link darauf gesetzt haben. Yahoo ist hierfür übrigens ein gutes Tool.

15. Suche nach Websites, die Deinen eigenen Namen erwähnen, die aber noch keinen Link auf Deine Website gesetzt haben. Wieder ist Yahoo hierfür ein sehr gutes Tool.

16. Hinterlasse Kommentare auf den Blogs, die Du jeden Tag liest. Also nicht, dass Du es damit übertreiben sollst. Kommentiere nicht des Links wegen. Aber hey, Du liest die Beiträge dieser Autoren sowieso, also warum hinterlässt Du nicht mal einen wirklich relevanten und nützlichen Kommentar oder bringst eine Idee ein?

17. Finde heraus, welche Websites Dein Unternehmen überhaupt besitzt. Wenn Du für ein kleines Unternehmen arbeitest, können das schon durchaus ein paar sein. Wenn Du für ein großes Unternehmen arbeitest, wird Dich die Liste vielleicht sogar aus den Schuhen hauen und den Drang nach erst mal einer Zigarette und einen Kaffee auslösen. Aber mach Dir auf jeden Fall mal die Arbeit, diese Websites alle auf ein großes Stück Papier zu schreiben und optische Ordnung in das Wirrwarr aus ungenutzten und redirecteten Domains sowie den eigenständigen Websites mit richtigem Inhalt zu bringen. Verwende dazu am besten verschiedene Stiftfarben. Benutze anschließend noch einen Linkchecker auf allen Websites mit Inhalt, um die generellen Querverbindungen (Links) zwischen diesen Domains zu finden. Dann leg das Blatt Papier neben Dich und zeichne alles ein zweites Mal auf, diesmal aber sauber lesbar. Leg alles beiseite, hol Dir nen Kaffee und rauch eine Zigarette. Mach Dir anschließend Gedanken, wie man die existierende Struktur verbessern könnte.

12 „Old School“-Techniken für das Link Building

18. Such bei Google nach Deinen eigenen wichtigsten Begriffen und halte Ausschau nach interessanten Websites, die nicht gerade Deinen direkten Mitbewerbern gehören. Schreib all diese Websites in eine separate (Excel-)Liste und wende Dich an die Webmaster, ob sie nicht auf Deine Website verlinken wollen, die ja auch einen deutlichen Mehrwert für ihre Besucher darstellen (können). Sobald Du mit Deinen Hauptbegriffen durch bist, gibt es noch dutzende weitere Kombinationsmöglichkeiten

19. Finde heraus, welche Websites auf Deine Mitbewerber verlinken. Benutze dazu direkt Yahoo oder den Yahoo Hubfinder oder welches Tool auch immer Du bevorzugst. Versuche, die Webmaster dieser Seiten davon zu überzeugen, dass sie auch Dich verlinken müssen.

20. Suche nach Webseiten, die auf Angebote verlinken, die mehr oder weniger das gleiche bieten wie Du – die das aber in einer anderen Sprache oder in einem anderen Land, also beispielsweise auf englisch oder in der Schweiz oder in Österreich tun. Sprich diese Webmaster an, dass Du das ganze ja in deutsch bzw. in Deutschland anbietest und daher ein Link zu Deinem Angebot sicher ein Mehrwert für seine Besucher darstellt.

21. Mach entweder ein Interview mit einem Experten auf Deinem Fachgebiet oder versuche umgekehrt, von jemandem interviewed zu werden und veröffentliche das Interview auf Deiner Website. Interviews werden immer gerne von anderen verlinkt. Vergiss dabei aber nicht, ggf. wichtige Links zu entsprechenden Seiten Deiner Website in das Interview einzufügen.

22. Schreibe Gastbeiträge für wichtige Websites Deiner Branche oder Nische. Du kannst auch Beiträge über Deine spezielle Branche oder Nische für Websites schreiben, die nur im weiteren Sinne mit Deinem Fachgebiet verwandt sind.

23. Halte Vorträge! Egal, ob Du das für die VHS, eine (lokale) Zeitung, für eine ortsansässige Schule, für eine Universität oder einen Business Event machst – jeder Vortrag kann in Links von Web-Autoritäten resultieren!

24. Mach bezahlte Werbung in Suchmaschinen für Begriffe, die Dein Linkerati benutzen könnte. Versuche mit entsprechenden Landing Pages, diesen qualifizierten Traffic in Links zu konvertieren.

25. Benutze das Content Network von Google AdWords, um herauszufinden, welche Websites Dir relevanten Traffic senden und viele Conversions generieren. Wende Dich direkt an diese Webmaster.

26. Setze ein Affiliate-Programm auf. Siehe #25.

27. Finde heraus, wer bisher auf Dich verlinkt hat. Wende Dich erneut an diese Webmaster, wenn Du ein interessantes, neues Stück Inhalt veröffentlichst.

28. Tausche Links. Es spricht überhaupt nichts dagegen, einige Links mit wenigen, höchst relevanten Autoritäten-Websites zu tauschen, die Dir mehr Traffic und Deinen Besuchern Mehrwert bringen. Jedoch kann Dich das wilde Tauschen mit einer Menge von irrelevanten Websites in ganz schöne Schwierigkeiten bringen.

29. Spende an Organisationen! Obwohl das offensichtliche Kaufen von Links nicht gerne von Google gesehen wird, gibt es dennoch etliche Möglichkeiten, gute Links auf (einigermassen) „legalen“ Wegen zu kaufen.

12 Orte, um Deine URL einzutragen

30. Die meisten Communities, Bookmarking-Services und Social Media Websites sind nur nützlich, um wirklich herausragend guten Content bekannt zu machen (und daraufhin Links von anderen Websites zu bekommen), aber Websites wie Linkedin bieten immer noch follow-Links mit einem Linktext Deiner Wahl (Update 7.7.2010: LinkedIn hat inzwischen auch auf nofollow umgestellt).

31. Manche allgemeine Verzeichnisse wie das DMOZ, das Yahoo Directory und Best of the Web sind es immer noch wert, Deine Website dort einzutragen. Stell dabei aber sicher, dass Du den Eintrag in die am besten passende (deutsche!) Kategorie vornimmst.

32. Qualitativ hochwertige Nischen-Verzeichnisse können immer noch eine Überlegung wert sein. Beachte die Betonung auf „qualitativ hochwertig“.

33. Vergiss nicht, Deine Website bei qualitativ hochwertigen, regionalen Verzeichnissen einzutragen. Das ist besonders wichtig für Websites, die selbst überwiegend nur bestimmte Regionen ansprechen.

34. Veröffentliche phänomenale, interessante, lustige oder einfach nur schöne Bilder in Deinem Flickr-Account, der wiederum einen Link zu Deiner Website beinhaltet.

35. Artikelverzeichnisse sind nicht per se tot. So lange das nicht das einzige ist, was Du in Richtung Link Building machst, spricht nichts dagegen, einen Artikel mit einem Link zu Deiner Website in einem Artikelverzeichnis zu veröffentlichen, das selbst für Deine relevanten Begriffe gut platziert ist.

36. Relevante, „non-spammy“ Links in Wikipedia-Artikeln, Yahoo! Answers oder Google Groups sind zwar nofollow, können aber indirekt mit der Zeit zu etlichen follow-Links führen.

37. Melde Deinen RSS-Feed bei wichtigen RSS-Verzeichnissen an.

38. Blogverzeichnisse verlinken manchmal direkt auf Deinen Blog. Also trage Deinen Blog in hochwertigen Blogverzeichnissen ein.

39. Benutze Presse-Portale, um Deine Pressemeldungen zu verbreiten. Mach das durchaus auch zusätzlich zu Deiner eventuell vorhandenen PR-Agentur oder Marketing-Abteilung. Denn so kannst Du selbst sicherstellen, dass Deine Pressemeldung tatsächlich einen oder mehrere (klickbare) Links zu Deiner Website enthält.

40. Hat Deine Website ein wirklich cooles Design? Dann trage Deine Seite bei CSS-Verzeichnissen und/oder Website Design Wettbewerben ein. Auch wenn nur Teile der Website wirklich gut umgesetzt sind, kann das in Links resultieren.

41. Vögle! Nein, zwitscher! Also ich meine: nutze Twitter (click that link to follow the SEOdiot into strange dimensions…)! Hast Du gerade einen neuen Eintrag oder Artikel veröffentlicht? Oder hast Du gerade ein richtig tolles, neues Produkt im Angebot oder eine besondere Aktion gestartet? Erwähne es auf Twitter. Deine Follower lesen es eventuell und vielleicht verlinken sie ja sogar darauf.

12 Wege, andere dazu zu bringen, über Dich zu schreiben

42. Verschicke Weihnachts- oder Geburtstagsgeschenke an Blogger oder Webmaster, die Du kennst. Oder verschicke „einfach mal so“ entsprechend kleine Aufmerksamkeiten.

43. Biete Dienste oder Produkte im direkten Austausch für eine Rezension an. Frag Blogger oder Webmaster aber nicht direkt, ob sie im Gegenzug auf Dich verlinken würden. Sie werden es in den meisten Fällen sowieso tun. Außer wenn Du mit genau dieser Absicht so übertrieben-offensichtlich bei ihnen auf der Matte stehst.

44. Erschaffe etwas einzigartiges. Top-Tens, Top-Zweihundertfünfzigs, Mash-Ups, How-Tos, Best-Ofs, Umfragen, Studien, Awards… Denk Dir einen guten Aufhänger aus, erzeuge Unique Content und ziehe damit gute Verlinkungen an. Die Möglichkeiten hierzu sind wirklich unbegrenzt.

45. Versuche, einen Hype zu starten, verwende ein neues Wort (zugegeben hat mein Alter Ego „lukUHLus“ aus meinem Haupt-Blog dieses Wort erfunden, lange bevor ich diese Liste hier übersetzte und damit von dieser Technik wusste – aber es ist ein fantabulöses Praxis-Beispiel für diesen Punkt hier) oder tu irgendetwas anderes, worin Du der erste bist.

46. Verlinke zu anderen! Menschen (und ganz besonders Blogger) werden merken, wenn Du sie verlinkst. Und wenn Du das mehrere Male machst, ohne dabei aufdringlich zu werden und jedes Mal über Themen schreibst, die für diese Blogger wirklich relevant sind, rückt ein Gegenlink in immer greifbarere Nähe (Merci an dieser Stelle übrigens mal an Mediadonis, den ich nicht mal auf diese Art und Weise penetriert habe, sondern der mich – ja wie überhaupt? – gefunden und recht prominent verlinkt hat…! Meiner Rührung bezüglich der Co-Nominierung zum „SEO-Newcomer des Jahres“ werde ich noch in einem eigenen Eintrag, also in einem für diesen Anlass würdigen Rahmen Luft machen 😉 ).

47. Wenn Du wirklich bahnbrechende News hast und nicht selbst bloggst – biete diese Information einem Blogger (oder nur einer ausgewählten Gruppe) an. Gerade Blogger lieben es, die ersten zu sein, derartige Infos zu publizieren (mich absolut eingeschlossen – sind wir eigentlich alle profilierungssüchtig? 🙁 ) und Dir im Gegenzug einen Link zu spendieren.

48. Sag etwas bahnbrechendes, schockierendes, konfrontierendes, saudummes, abgefahrenes, schmeichlerisches, lustiges oder seodiotisches. Viele Menschen mögen es, auf andere zu verlinken, die entweder voll auf ihrer Linie, auf komplett gegensätzlichem Standpunkt oder einfach generell total anders sind (Nein: der SEOdiot macht das nicht des Link Buildings wegen – der SEOdiot IST anders als ihr alle! Glaubt mir!).

49. Mach irgendwas mit einem wirklich unglaublich tollem Design. Das muss nicht notwendigerweise Deine Website sein. Schon eine besonders herausragende Visitenkarte kann zu zusätzlichen Links führen (ähm – wer hat American Psycho gelesen?).

50. Mach eine außergewöhnliche Offline-Kampagne. Die Leute werden garantiert online darüber sprechen. Und wenn Du die Offline-Kampagne gut mit einer Online-Version verknüpfst, wirst Du mit ziemlicher Sicherheit sogar noch einige zusätzliche Links in der Art „SO sollte Offline und Online integriert werden“ bekommen.

51. Mach einen Wettbewerb und biete den Gewinnern entsprechende Preise. Auf diese Weise erhältst Du nicht nur entsprechende Aufmerksamkeit, sondern eventuell sogar wertvollen Input, beispielsweise wenn Du einen Gastbeitrags-Wettbewerb in Deinem Blog startest.

52. Erstelle nützliche Werkzeuge und/oder Plugins, die Du kostenlos verteilst. Hierbei musst Du nicht unbedingt selbst dafür sorgen, dass ein Rücklink von jeder Seite kommt, die Dein Tool benutzt – die Links kommen von alleine! (Aktuelles „Gegenbeispiel“: mein Kollege Steven hat das echt nützliche crawLink-Plugin für WordPress geschrieben und mit einem automatischen Backlink ausgestattet – und jetzt kämpft er gerade gegen die Abwertung seines Blogs seitens Google, da er so viele „Bad Neighbourhood“-Links von Pornoseiten bekommt, die sein Plugin einfach zu lieben scheinen…).

53. Halte Vorträge auf Konferenzen zu Deinem Fachgebiet. Du wirst eine Menge interessanter Leute kennenlernen und Du wirst wahrscheinlich auch in diversen Protokollen, Zusammenfassungen und sonstigen Publikationen rund um diese Konferenz genannt.

12 Allgemeine Geschäftstaktiken

54. Hinterlege einen Link bei Deinem Handelskammer-Eintrag (Anm. d. Übers.: im Original wird die „Chamber of Commerce“ genannt. In England weiß ich aus eigener Erfahrung, dass da schon viel mehr online geht. Inwieweit das also direkt auf Deutschland übertragbar ist, entzieht sich gerade wegen meines „nur-Angestellter“-Status meiner Kenntnis – aber irgendwo gibts sicher ähnliche, vorgeschriebene Eintragungen einer Unternehmung, die man mit einem Link ausstatten kann).

55. Alle möglichen Vereinigungen, die für Dein Fachgebiet relevant sein könnten (VDI, VDE, VDW und alle anderen „Faus“), sind ebenfalls interessante Linkgeber.

56. Wende Dich an Deine (bevorzugten) Zulieferer, Hersteller oder andere Partner. Besonders wenn sie sowieso schon eine Seite anbieten, auf der Partner aufgelistet werden.

57. Biete Deinen Geschäftspartnern an, ein „Testimonial“ Erfahrungsbericht oder Referenzbericht oder dergleichen zu schreiben, wenn sie im Gegenzug einen Link in oder in der Nähe dieses Testimonials Erfahrungsberichts oder Referenzberichts zu Dir platzieren.

58. Frag Deine Kunden, ob Sie nicht Bewertungen oder „Testimonials“ Erfahrungsberichte oder Referenzberichte (Mist, ich find grad dank einem Bierchen zu viel echt kein passendes, deutsches Wort für „Testimonial“ – Vorschläge bitte in die Kommentare! [Edit: danke an Karsten von der Galerie Potsdam für die Wortfindungs-Hilfe!]) über Deine Produkte oder Dienstleistungen schreiben wollen, die sie auf ihrer Website veröffentlichen. Im Gegenzug kannst du ja einen besonderen Rabatt, extra-schnelle Lieferung oder sonstige Vorteile anbieten.

59. Engagiere einen Publizisten. Mitarbeiter von Presseagenturen kennen üblicherweise die richtigen Leute in den richtigen Positionen, so dass Deine Pressemitteilungen eine entsprechend höhere Akzeptanz erreichen.

60. Trete entsprechenden Diskussionsforen bei. Du kannst dort entweder in Deiner Profilseite auf Deine Website verlinken, den Link in Deine Signatur aufnehmen oder (dezent!) in Deinen Postings verwenden. Beachte, dass dieser Tipp unter „Allgemeine Geschäftstaktiken“ abgelegt ist und NICHT unter „Orte, um Deine URL einzutragen“. Diskussionsforen sind kein Ort, um dort Links abzuladen – Foren sind dazu da, um wirklich mit dem eigenen Wissen und eigener Meinung an Diskussionen teilzunehmen.

61. Sponsore etwas. Es gibt dutzende Möglichkeiten dazu. Konferenzen, Sportvereine, ein themenrelevantes Forum, eine örtliche Veranstaltung oder überhaupt jeglicher Offline-Event, der eine Website hat.

62. Stell einen Praktikanten (oder eine Praktikantin) ein. Dieser kann für Dich Recherchearbeit übernehmen, während Du mehr Zeit mit dem tatsächlichen Link Building verbringst, also vor allem mit der dafür nötigen Kommunikation. Vergiss dabei auch nicht die Institution, der der Praktikant angehört. Die meisten Universitäten und Schulen haben Websites, auf denen sich die Schüler bzw. Studenten präsentieren können – inklusive eines Links zu Deiner Website…

63. Biete wirklich herausragende Produkte oder Dienste. Menschen lieben es, über großartige Dinge zu sprechen, die sie gekauft haben. Wenn Deine Produkte „nur“ gut sind, aber nicht wirklich herausragend, dann stell wenigstens sicher, dass Dein Service nach dem Kauf exzellent ist. Menschen sprechen nämlich auch gerne über Unternehmen, bei denen sie besonders herausragenden Service bekamen. Natürlich – wenn Du miese Produkte und/oder schlechten Service bietest, wird das garantiert auch in Links resultieren. Aber wohl kaum in solchen Links, die Du Dir wünschst…

64. Such nach Unternehmen, die nicht mehr im Geschäft sind. Kauf entweder deren Website oder wende Dich an die Webmaster, deren Websites im Moment noch auf diese Websites verlinken und frag sie, ob sie jetzt nicht lieber zu Dir verlinken möchten, um ihren Besuchern nach wie vor Lösungen anbieten zu können.

65. Verwandle Deine Kollegen in Link Builder. Jeder von ihnen hat seine eigenen Spezialgebiete und besondere, andere Kontakte. Das entlastet nicht nur dich selbst etwas – es ist oft überraschend effizient!

4 Wichtige Gedanken

66. Engagiere einen Link Builder oder einen entsprechenden Experten. Lass jemanden, dem Du vertraust, einen Teil oder die gesamte Kampagne übernehmen oder einen Link Building Workshop besuchen. Besonders wenn Du selbst bereits über Jahre hinweg das Link Building für Deine Website betrieben hast, kann ein frisches Gehirn viele neue Ideen einbringen.

67. Hab Geduld. Link Building ist nichts, was Du in ein paar Stunden machen kannst oder das Du nur wie eine Steuererklärung einmal im Jahr machen musst. Ein guter Brand kann nicht in einem Tag aufgebaut werden und genauso ist es mit einem guten Linkprofil. Es ist ein kontinuierlicher Prozess, der Zeit braucht. Eine Menge Zeit.

68. Beobachte die Nachrichten. Lese wichtige und interessante Blogs, um mit den neuesten Infos, Trends und Tricks auf dem Laufenden zu bleiben. Dabei sind nicht nur Blogs oder Websites zum Thema Link Building, SEO oder SEM gemeint, sondern allgemein Blogs und Websites rund ums Marketing, Querdenker (so wie dieser hier? *hüstel*), kreative Ideen oder auch einfach nur alles, was zu Deinem Fachgebiet gehör.

69. Wann immer Du Dich selbst fragst, ob das ein legitimer Weg ist, um an einen Link zu kommen oder wenn Du zögerst, weil Du irgendwie überlegst, ob Du das wirklich tun sollst – dann ist die Antwort meistens wirklich ein klares „Nein“. Zu viel, zu aggressiv oder zu dubios – alles nicht ratsam. Mach niemals etwas, wofür Du Dich Deiner Mutter gegenüber schämen würdest. Oder gegenüber Matt Cutts.

0 Weiterführende Link Building Strategien

Es gibt kein „weiterführendes“ Link Building. Obwohl diese Liste bereits recht viele unterschiedliche Strategien auflistet, gibt es sicher noch ein Dutzend oder noch mehr weitere Ideen, die für bestimmte Unternehmen oder Märkte funktionieren.

Eric Ward hat einmal in einem Blog-Eintrag gesagt: Link Building ist ein Teil Marketing plus zwei Teile Public Relation und drei Teile Gesunder Menschenverstand. Ich (Anm. d. Übers.: hier ist Wiep gemeint, der den Original-Artikel schrieb) würde sagen, dass Link Building sich wie folgt zusammensetzt: 10% grundlegende SEO-Kenntnis, 20% Geschäftsdenken, 30% Kreativität und 40% Beharrlichkeit. Doch welcher Linie man nun auch folgt: es gibt nichts „weiterführendes“ daran…

28 Kommentare zu “69 Tipps zum Link Building”
Lucien 5. Dezember 2008 um 13:00

Vielen Dank für die ausführliche Übersetzung. Das spart mir eine Menge Zeit mich durch das Orginal zu wühlen. Einige frische Ansätze sind aufjedenfall dabei.

[…] 69 Strategien fürs Link Building 2009 bzw. meine gestrige Übersetzung des ganzen Artikels: Nun ja – wie in meiner Übersetzung schon erwähnt: lange keine so umfassende […]

[…] 69 Linkbuilding Taktiken fürs neue Jahr – altes, nettes, ein wenig neues, aber runderherum gut (Übersetzung gibt´s beim SEOIdiot) […]

Tipps zum Linkbuilding 2009 | Sanoba BLOG 9. Dezember 2008 um 18:44

[…] Beitrag wurde auch vom SEOIdiot ins deutsche übersetzt – 69 Tipps zum Link Building – Vielen Dank für die […]

SEOnaut 9. Dezember 2008 um 21:41

Wo nehmt ihr alle die Zeit her ;-). Aber vielen Dank dafür.

seodiot 9. Dezember 2008 um 22:43

Woher die Zeit? Gute Frage – aber wirf einen Blick auf die Uhrzeit des Eintrags und Dir wird klar werden: das hab ich mir diesmal echt vom Schlaf abgespart… 😉

Markus 10. Dezember 2008 um 09:34

Ich bin zwar des Englischen durchaus mächtig, fand Deine Übersetzung aber sehr gut. Vielen Dank für die Extraschicht, die Du eingelegt hast. Ich werde mir bei Zeiten mal eine kleine LinkBuilding Checkliste erstellen. Achja: Bist jetzt auch endlich in meinem Feedreader und twitter 😉

seodiot 10. Dezember 2008 um 10:00

Geht vielen so, die ich kenne. Sowohl Kollegen als auch Kunden: eigentlich ist Englisch ja „kein Problem“ – aber so richtig flüssig lesen und gleichzeitig verstehen kann man eben doch nur seine Muttersprache. Weshalb ich die Lokalisierung derart wichtiger und interessanter Beiträge auch zu einem festen Bestandteil dieses Blogs machen werde. Obwohl ich nicht immer freiwillig eine Mitternachts-Schicht dafür einlegen werde… 😉

Das mit dem Feedreader und Twitter beruht sich ja jetzt auf Gegenseitigkeit. Nett, mal wieder einen Namenskollegen kennenzulernen, vor allem einen mit „k“ und nicht „c“.

Ach ja – kann es ob des Nicks und Domain-Namens sein: TKKG-Fan? 😀

Markus 10. Dezember 2008 um 10:36

TKKG Fan, ja, aber:

Der Blick ins Impressum verrät: Nein, ist mein Nachname. Ich reite jetzt auch mal nicht auf der deutschen Rechtschreibung rum, von wegen Klößchen = Verniedlichung von Kloß daher mit ß, vergleiche Biß/Bißchen
Ich zitiere meine Mutter: Klöschen, mit sch wie „Schule“ in der Mitte…

Letztens bei XING ( habe Dich übrigens kontaktiert ): „Du heißt ja wirklich so!“

BTW: Mir macht es nichts aus, wenn man meinen Namen falsch ausspricht/interpretiert. Das habe ich mittlerweile vermutlich öfter erlebt als Hugh Hefner ein Bunny auf dem Schoß hatte…

[…] wiep.net einen tollen Artikel über Linkaufbau veröffentlicht hat, war der Seoidiot sofort bereit diesen zu übersetzen.  Bei allem was ein SEO können sollte, finde ich, […]

Autogas Basti 28. Dezember 2008 um 16:37

Gute Zusammenfassung. Einige Sachen habe ich noch nicht. Werd mich gleich mal dran machen..
Eine Frage: Wie bekomme ich einen Link bei DMOZ ?
Hab es schon 3 mal probiert. Das wird doch gar nicht mehr geflegt, oder? Mit wem muß ich da ins Bett um da noch einen Link zu bekommen 😉

Sg
Sebastian

seodiot 29. Dezember 2008 um 09:09

Hm. Ein DMOZ-Link. Das kann schwierig werden.

Also wenn Du weiblich, jung und hübsch wärst, könnte ich drüber nachdenken, meinen alten Editor-Account im Open Directory zu reaktivieren, die Site darüber einzutragen und dem entsprechenden Editor zuzuschieben und die Antwort auf Deine Frage „mit wem…“ entsprechend zu beantworten… 😉

Aber Scherz beiseite. Es gibt so viele Kategorien im DMOZ, denen kein Editor zugewiesen ist, dass es nicht verwundern darf, wenn nichts passiert. Denn umgekehrt haben die wenigen wirklich aktiven Editoren wiederum so viele Submissions abzuarbeiten, dass es ebenfalls nicht verwundern darf, wenn da wochen- oder monatelang nichts passiert. (Nebengedanke: warum eigentlich nicht selbst Editor werden? Ist zwar etwas Zeitaufwand, aber dafür ist der Link garantiert. Allerdings darf man das dann natürlich auch nicht dazu missbrauchen, die ganze Konkurrenz aus den eigenen Kategorien zu werfen, sonst ist man schnell wieder draussen und ein Rollback der Kategorie ist gemacht.)

Außerdem habe ich schon in meiner aktiven Zeit vor zwei, drei Jahren mitbekommen, dass der Qualitätsanspruch enorm gestiegen ist. Also ohne irgendwem zu nahe treten zu wollen – aber viele Editoren in vielen Kategorien lassen inzwischen einfach wirklich nur noch „extrem gute“ Websites rein. Wobei man natürlich über die angewandten Kriterien streiten kann, aber das kann man ja bei jedem verliehenen „Gütesiegel“, d.h. das ist nun mal Sache derer, die es vergeben und daher können wir noch so viel drüber schimpfen.

Wer also noch am Anfang des Link Buildings steht und nicht gerade eine über-killer-hammer-Website hat, die einen Editor sowas vom Sessel fegt, der wird es generell schwer haben, reinzukommen. Denn die Jungs und Mädels sind ja auch nicht dumm oder weltfremd und wissen schon lange, was SEO ist und dass deswegen jeder versucht, ins DMOZ reinzukommen. Was sich eben auch entsprechend in den Kriterien niederschlägt, die sie anwenden, bevor sie einen Eintrag reinlassen – oder eben ablehnen.

Deswegen wäge ich bei meinen Projekten auch immer ziemlich ab. Wenn es ein bereits recht bekannter Brand ist, dann hat man sehr gute Chancen, in der wichtigsten Kategorie genannt zu werden. Aber wenn es lax gesagt nur der 234ste Online-Shop oder Blog über Handtaschen ist – sorry, was soll der im DMOZ? Denn man muss es ja auch mal andersrum sehen, also was Intention des Open Directory ist: ein Verzeichnis wirklich guter Adressen zu bestimmten Themen. Da steht nirgends „vollständig“ oder „allumfassend“ oder ähnliches, also ist eher Qualität der Links und nicht die reine Masse das Ziel. Und dann können die Einträge eben aber auch nicht quasi mit der Gießkanne verteilt werden, so wie das bei den ganzen von Google abgestraften Webkatalogen und -verzeichnissen passiert ist und immer wieder passiert.

Und daher: eine junge Website oder einen Blog etc. erst mal über andere Methoden zu einer halbwegs starken „Marke“ machen und mit Page Rank versehen und dann erst das DMOZ wirklich in Angriff nehmen. Ist zwar eine frustrierende Vorgehensweise, hat bei mir aber bisher immer funktioniert…

Cheerio,
der SEOdiot

Autogas Basti 29. Dezember 2008 um 12:50

Hey,

vielen Dank für deinen ausführlichen Reply!
Ich bin eigentlich kein reiner SEO, sondern betreue nur ein größeres Projekt quasi als Herzensangelegenheit: http://www.autogas-umruestungen.de
Das habe ich wie gesagt zwei mal in der relevanten Kategorie angemeldet und seit 12 Monaten keinerlei Feedback erhalten. Im Vergleich zur Konkurrenz sollte die Seite mindestens gleichwertig sein. Daher hatte ich den Eindruck, dass sich um diese Kategorie kein Mensch kümmert.

Vielleicht kannst du mir mal eine Kontaktperson bei DMOZ mailen, wenn du da noch jemanden kennst, der auch damit einverstanden ist.. 🙂

Sg
Basti.

Wireless USB Blog 23. Januar 2009 um 11:30

Hallo Basti,

ich kann mich Deinen Erfahrungen mit dem DMOZ nur anschließen.
Ich habe es in den letzten 2 Jahren auch 2mal probiert und bisher kein Feedback bekommen.

Grüße
Karsten

d-s-berlin 8. Februar 2009 um 15:09

Liebe Leute,
Ihr kenn doch das Problem mit der DMOZ. Möchte mich an dieser Stelle etwas vorsichtig ausdrückem, aber es war schon komisch dass meine Seite http://www.flatrate-dsl.com aus dem DMOZ rausgeflogen war. Hat man mal geschaut wer der Editor ist, so hat man schnell herausgefunden, dass dieser ein SEO-Service anbietet. In diesem Bereich des DMOZ findet man dann die Seiten vom Editor und von dessen Kunden. Mir hat der Ausschluss sehr geschadet, hatte trotzdem nicht den „unserösen Editor melden Button“ benutzt. Ist sehr fair von mir von dem Editor nicht, ich hoffe dass ihr hier nicht so eine Art von DMOZ Erditoren seid.

seodiot 11. Februar 2009 um 08:42

So etwas habe ich in letzter Zeit leider öfter von Kunden gehört. Also dass offensichtlich ein Mitbewerber bzw. dessen SEO diese Rubrik übernommen hat oder schon länger besitzt, so dass sie entweder rausfallen oder gar nicht erst reinkommen. Eigentlich echt schade.

Aus eigener Erfahrung (war mal Editor einer deutschen Musik-Sparte des DMOZ) muss ich aber auch sagen, dass es generell einfach zu wenige Editoren gibt. Sehr viele Bereiche sind nicht administriert und fallen daher unter die Verantwortung einer übergeordneten Rubrik und dessen Editor. Weshalb viele schlicht und einfach überlastet sind, wenn sie einen entsprechend großen Rubrikenbaum unter sich haben. Je nach Rubrik kann es nämlich durchaus sein, dass da am Tag 10-20 Bewerbungen reinlaufen. Deswegen dauert es oft auch ewig lang, bis was passiert. Ist ja schließlich auch eine ehrenamtliche Tätigkeit, die man in seiner Freizeit erledigt. Und wenn dann die eingereichte Beschreibung nicht „gut“ ist – ich war auch öfter versucht, einfach auf „Reject“ zu klicken anstatt mir die Website im Detail anzusehen und selbst einen passenden, den DMOZ-Ansprüchen gerecht werdenden Text auszudenken…

Oktoberfest Joe 17. Januar 2009 um 21:56

Da hat sich jemand echt mal Mühe gegeben!
Mensch jetzt weiß wieder jeder bescheid 😉

Galerie Potsdam 23. Januar 2009 um 11:46

Hallo SEOdiot,

weiter oben im Text, nach Deinem Bier-Genuss, fehlt dir ein Synonym für Testimonial. Wie wäre es mit Erfahrungsbericht, Anwenderbericht, Erfolgsbericht oder aber auch Referenzbericht. Im Englischen wird auch gern der Begriff „Success Story“ genutzt.

Grüße aus Potsdam

seodiot 23. Januar 2009 um 11:56

Oh – danke für den Hinweis! Hatte meinen „Aufruf“ schon komplett vergessen. Werde den Beitrag doch gleich mal editieren und Dir die Credits zukommen lassen…

Miguel Rego Gomes dos Reis 5. März 2009 um 15:58

Hallo,
danke für deinen werthaltigen Beitrag. Linkbuilding ist eine Gratwanderung. Man sollte nie Links mieten bzw. kaufen. Black-Hat Techniken werden rigoros abgestraft. Zuletzt gesehen bei einer großen Kölner Agentur, die sich der so-called „Russenlinks“ bedient hat, um sich und ihre Klienten in den SERPS zu voranzubringen. Setzt auf saubere OnPage-Optimierung und auf PR!

Dann kommen die notwendigen Autoritätslinks von ganz allein!

MfG,
Miguel Rego Gomes dos Reis

seodiot 5. März 2009 um 16:45

Absolut mein Reden. SEO kann kein Marketing ersetzen – aber zusammen sind ein SEO und ein Marketer Gold wert. Schwierig ist nur immer, den Menschen beizubringen, dass beides langfristig arbeiten muss, wenn es zu beständigem Erfolg führen soll. Was manchen eben zu lange ist, weshalb man dann doch lieber zu jemandem geht, der einem schnellen Erfolg verspricht…

Viktor 12. Juni 2010 um 12:49

hallo,

wirklich eine Fabelhafte Übersetzung. 10 Punkte von mir 🙂
Vielen Dank dafür.

Thomas 15. Juni 2010 um 14:17

Hi !

Danke für diese Ratschläge. Ich versuch selber etwas Weiterbildung im Bereich Linkbuilding zu betreiben. Habe mir schon das Linkbuilding PDF von Abakus gezogen und nun deine Seite „studiert“. Deine Tipps sind hilfreich. Danke für die Mühe !

indien-schmuckkunst 7. Juli 2010 um 18:57

Hallo,
Tolle Zusammenfassung – habe aber nur punktuell gelesen – dazu 2 Anmerkungen: Die Links bei Linkedin sind NOFOLLOW und nutzen zum Linkaufbau nichts. Weiters ist die Idee die Zulieferer, Partner etc einzubinden insofern problematisch da diese oft ihre Preise anzeigen – und ich möchte eigentlich nicht über diesen Weg a) die Preise meiner Zulieferer jedem bereitstellen udn b) meienr Konkurrenz nicht gute Einkaufstipps geben 🙂

seodiot 7. Juli 2010 um 21:31

Danke für den Hinweis mit LinkedIn! Hab gleich den Text angepasst. Der stammt ja noch von 2008. Muss gestehen, dass ich selbst bisher ausschließlich auf Xing aktiv bin und bei LinkedIn nur ein Pseudo-Profil hab, einfach damit mich alte internationale Kollegen überhaupt finden können…

Und das mit den Zulieferern und Partnern ist ein gutes Argument, das im hart umkämpften Retail durchaus berechtigt ist. In der Produktion und im Dienstleistungs-Sektor ist es aber oft nicht so, da hier meist individuelle Vereinbarungen getroffen werden oder Zulieferer noch nicht mal irgendwelche Preise nennen (können). Ich denke da alleine an den Maschinenbau – ich wüsste nicht, dass da ein Schraubenhersteller offen auf der Website stehen hat, was die Herstellung einer bestimmten Schraube kostet, weil das ja auch von den Anforderungen des Abnehmers abhängt.

Deswegen soll die Liste auch generell nur eine Brainstorming-Grundlage sein. Klar, dass nicht jede Website jeden einzelnen Punkt umsetzen kann oder will. Aber selbst wenn es bei den 69 Punkten nur 10mal „aha!“ macht, hat sich’s ja auch schon gelohnt, oder? 😉

Olaf 16. Januar 2011 um 20:18

Sehr guter Beitrag, auch wenn es nur eine Übersetzung ist. Einige Punkte hatte ich noch nicht auf dem Schirm.

[…] 69 Tipps zum Linkbuilding […]

Jan 13. Mai 2012 um 17:52

Toller Artikel! Bin gerade wieder mal dabei, meine SEO-Kenntnisse etwas auszubauen (stehe selbst noch ziemlich am Anfang), da macht sich solch eine Liste gesammelter Tipps schon sehr gut, auch wenn einige davon für den „Privat-SEO“ eher im Highend-Bereich anzusiedeln sind. Jedenfalls werde ich zukünftig öfter mal beim Seodiot vorbeischauen! Mein Interesseo ist geweckt … 😉

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